Onpage Optimierung - Webseiten für Suchmaschinen

Onpage Optimierung - Webseiten für Suchmaschinen

Ist SEO ein geheimes Wunder?

Man sieht es nicht, man hört es nicht, man riecht es nicht und greifen kann man es auch nicht, kann man es dann überhaupt gebrauchen?
Offenbar ja, denn sonst würde SEO nicht in aller Munde sein und es würde auch nicht so viele SEO-Tools geben, wie wir sie überall finden können. Statistiken und Auswertungen, hier und da, ausgeklügelt bis ins kleinste Detail, tagtäglich kontrolliert und stundenlang ausgewertet, trotzdem bleibt vieles wie beim Wetterbericht. Im Trüben! Wie sollte es auch anders sein? Wie ich finde, eine Frage, die es durchaus Wert ist, ihr nachzugehen.

Wie einfach war das Leben vor 15 Jahren ...

Ob es einfach war, das lasse ich mal dahingestellt, eines ist aber sicher, es war in jedem Fall anders.
Bevor sich Google im Netz ausbreiten konnte, waren es die Webkataloge, die froh waren, Einträge zu erhalten, um wachsen zu können. Einige davon haben heute noch Bestand und sind zu großen Unternehmen geworden.
Natürlich war das Ziel damals, das Gleiche wie heute, einen gut platzierten Eintrag zu erhalten, der sich von anderen abhob. Das Zauberwort "targetierter Traffic" war bereits damals Bestandteil des Sprachschatzes eines Webworkers.

Da fällt mir gerade etwas ein

Letzte Woche war ich in Facebook, mal etwas relaxen und schauen, was es Neues gibt. Meist ist es ja immer das Gleiche, aber es gibt auch Highlights. Ich bin über eine Gruppe gestolpert, der ich mich angeschlossen habe, man kann es ja ruhig sagen: "Du bist ein Vollblut-SEO, wenn...". Alleine der Titel ist ja schon verpflichtend, beizutreten. Also spontan und kurzentschlossen angeklickt. Die Aufnahme erfolgte sogleich. Danke übrigens, eine echt spannende Gruppe ;) Lange Rede kurzer Sinn, ich hab mir die Posts angesehen und blieb bei dem folgenden hängen:

Facebook - Du bist ein Vollblut-SEO wenn

Noch Fragen? Genial oder? Wie man sehen kann, mir hat es gefallen. Da ist kein Like zu schade, zumal Rankingpeter tatsächlich auch Geburtstag feiert. Es muss ihn also geben ...
Das erinnert mich an die Webseite supergeilerhoster.de, Ende der 90er ein Traffic-Knaller und witzig obendrein.

Zurück zum Thema

Obwohl, passte ja auch irgendwie dazu.
Nun ja, wie auch immer, Traffic war bereits vor 15 Jahren das Thema und ist auch heute das Thema. Der einzige Unterschied, früher nahm man es so, wie es kam. Seit Google versucht man Traffic bereits im Vorfeld zu kanalisieren.
Das ist schon interessant, wie ich finde, vor allem dann, wenn man einen genaueren Blick darauf wirft.

Was hat sich denn verändert?

Nimmt man zuerst die laufende Verfeinerung des Google Algorithmus aus der Betrachtung heraus, hat sich beim Wesentlichen nämlich dem Content, eigentlich nichts verändert. Webseiten mit passenden und guten Inhalten wurden schon immer gut besucht, herumgereicht und empfohlen. Das ist bis heute so. Seit Facebook und Konsorten ist das eigentlich noch viel häufiger der Fall, weil sich die Mittel zur Verbreitung verbessert haben.
Auch Google macht im Grunde nichts anderes als Empfehlungen auszusprechen, nur mit dem Unterschied, dass man sich um den Grad der Empfehlung, nämlich um das Aufscheinen in den Suchergebnissen (Ranking), verdient machen muss.

Das ist der Punkt

Ich habe es bereits erwähnt, targetierter Traffic. Nicht mehr und nicht weniger, macht den Erfolg einer Internetseite am Ende aus. In einer unserer Webseiten habe ich mal geschrieben, "wer nach Hemden sucht, wird keine Socken kaufen".
Alleine deshalb muss es für einen Webseitenbetreiber das Ziel sein, die richtige Klientel auf die Seiten zu bringen.
Und genau da setzt SEO an. Mit entsprechenden Texten, Keywords und Meta-Tags in der Webseite wird versucht, die eigenen Inhalte so weit wie möglich vorne zu platzieren, Seite 1 zu erobern.

Was ist zu beachten

Zuerst muss man verstehen, dass Google's Geschäft für Google im Vordergrund steht. Das ist Google's einziges Interesse. Allerdings ist es auch ein Geben und Nehmen. Google profitiert vor allem aus der Güte der Suchergebnisse, deshalb ist es für Google das Natürlichste, Webseitenbetreiber dahingehend zu beinflussen, dass Inhalte entsprechend gekennzeichnet und hochwertig sind. Umgekehrt trifft das aber genauso zu. Getreu dem Beispiel Hemden und Socken, nützt es keinem, mit einem Keyword auf Platz 1 zu stehen, das nicht mit dem Inhalt der Webseite übereinstimmt.

Verfolgt man Google's Webmaster Central Blog und auch die Google Webmaster Videos, werden zwei Dinge ganz deutlich transparent.

1. Haltet Euch an die Google Guidelines, sonst wird bestraft.
2. Manchmal erzählen wir auch etwas, was offenbar nicht so ist.

Google Guidelines
Die Google Webmaster Richtlinien weisen den Weg, so wird schon aus der Einleitung klar, dass man sich danach zu richten hat, will man im Index landen und dort auch dauerhaft gut platziert werden.

Wenn Sie diese Richtlinien befolgen, ist es für Google einfacher, Ihre Website zu finden, in den Index aufzunehmen und zu sortieren. Auch wenn Sie keinen dieser Ratschläge befolgen, wird dringend empfohlen, die Qualitätsrichtlinien zu beachten. In diesen Richtlinien werden einige der unerlaubten Verfahren beschrieben, die zur dauerhaften Entfernung einer Website aus dem Google-Index oder zu einer sonstigen Beeinträchtigung durch algorithmische oder manuelle Spam-Maßnahmen führen können. Von Spam-Maßnahmen betroffene Websites werden möglicherweise nicht mehr in den Suchergebnissen auf google.com oder auf einer Partner-Website von Google angezeigt.

Auszug Google Webmaster Richtlinien

So weit so gut. Ist alles schlüssig und auch auf den zweiten Blick für beide Seiten von Vorteil.
Webseiten mit guten Inhalten, sauber strukturiert und passend ausgezeichnet, werden und wurden schon immer gut gelistet. Daran wird sich vermutlich auch nichts ändern. Die Guidelines sind also in erster Linie von Vernunft geprägt.
Würde sich jeder dran halten, würden sich die Qualitätsrichtlinien zum großen Teil erledigen.

Diese Qualitätsrichtlinien decken die häufigsten Formen von Täuschung und Manipulation ab. Google kann jedoch auch andere irreführende, hier nicht aufgeführte Praktiken ablehnen. Nur weil eine betrügerische Maßnahme in den Richtlinien nicht aufgeführt ist, bedeutet das also nicht, dass Google diese akzeptiert. Webmaster, die sich für die Grundprinzipien einsetzen und sie aufrecht erhalten, bieten eine weitaus höhere Nutzerfreundlichkeit und genießen eine bessere Stellung als diejenigen, die Ihre Zeit damit vergeuden, nach Schlupflöchern zu suchen.

Auszug Google Webmaster Richtlinien

Harte Worte, "betrügerische Maßnahmen", aber offenbar sieht sich Google genötigt, dies mit aller Deutlichkeit auszusprechen. Die darauf folgenden Szenarien lassen erkennen, dass es ein weites Feld der Möglichkeiten zur Manipulation gibt.
Nichts desto trotz, Google sieht die Berechtigung von SEO, was nicht zuletzt an den Publikationen im Web und den Statements von Matt Cutts zu erkennen ist.

Google Verlautbarungen
Matt Cutt's Videos und Blogbeiträge sind für SEO's meist Pflichtprogramm und man versucht das Gesagte gleich umzusetzen. Oftmals entstehen daraus auch Trends, es entwickeln sich neue Tools und der Kreislauf des Optimierens beginnt auf einem anderen Niveau von vorne.
Dennoch, man sollte erst einmal prüfen, was denn tatsächlich so wird, wie es angekündigt wurde und was aufgrund einer Äußerung aufgebauscht wurde, um die eigenen Zwecke zu verfolgen.
Ich möchte an der Stelle explizit darauf verweisen, dass es sich dabei um meine Meinung handelt, die ich mir im Laufe der Jahre gebildet habe.
Nicht nur einmal, sondern öfters habe ich festgestellt, dass so manche Google-Verlautbarung einer kritischen Überprüfung unterzogen werden sollte. Das soll nicht heißen, dass Google bewusst etwas lanciert, um eine Richtung vorzugeben, vielmehr bin ich der Auffassung, dass Google's Verlautbarungen von SEO's auch herangezogen werden, um eigenes Handeln anders darzustellen oder ein neues Geschäftsfeld zu eröffnen.

Ich möchte ein Beispiel dazu geben und anregen, es zu hinterfragen: Splittests
Es ist schon etwas her, ich meine so in der Gegend um 2009/2010, kam Google mit dem Splittest-Tool um die Ecke.
Eine feine Sache, aber für wen? Genau, für Google. Mit Splittests wurden Seiten optimiert, am Content grafisch wie inhaltlich gefeilt, um kein Ranking zu verlieren.
Was waren die Folgen? Google erhielt besseren Content, technisch hochwertigere Seiten und schob damit einen Trend an. Jeder machte plötzlich Splittests, Plugins und Webseiten zu dem Thema entstanden und eröffneten damit einen neuen Markt.
Ich will damit nicht sagen, dass Splittests generell keinen Nutzen bringen würden, denn das tun sie ohne Zweifel, aber eben nicht überall, sondern nur da, wo auch was zu testen ist. Der Sinn, dass auch auf Seiten die so gut wie keinen Traffic haben Splittests gefahren werden, hat sich mir bis heute nicht so ganz erschlossen.

Ein weiteres Beispiel "duplicate content" (DC).
Auch hier ist nach Bekanntgabe durch Google eine große Welle entstanden. Textspinner kamen auf den Markt, Empfehlungen wurden ausgesprochen, inwieweit sich Content voneinander zu unterscheiden hat, um nicht als DC zu gelten. Plötzlich wurden Rel-Tags in die Links eingebaut, oftmals ohne das Verständnis, für was Rel-Tags eigentlich gut sind.

Als letztes Beispiel, die Nichtberücksichtigung des Meta-Tags Keywords.
Es mag sein, dass ich das eher aus der technischen Sicht sehe, aber wenn ich Vergleiche ziehe, gibt mir die Praxis Recht, allerdings muss man zwei Betrachtungsweisen heranziehen.
Google gibt in den Webmaster Richtlinien ausdrücklich an, die eigenen Webseiten mit Lynx zu überprüfen. Nun, was ist Lynx? Es handelt sich um einen Textbrowser. Google verweist dabei auf eventuelle Probleme mit Scripten und dergleichen. Die andere Interpretation ist: Da kommt der Robot und sieht die Seite erst einmal als Text an. Also ist alles, was in einer Seite steht, auch erst einmal als Text zu verstehen. Dazu zählt auch der Meta-Tag Keywords. Die Logik daraus, auch wenn er von Google nicht berücksichtigt werden sollte, schaden kann er nicht.
Der zweite Ansatz gerät manchmal etwas in Vergessenheit. Es gibt neben Google auch noch andere Robots, die den Keyword-Tag sehr wohl berücksichtigen.

Mein persönliches Resümee daraus

Wie sagt man so schön? Man kann alles übertreiben. So sehe ich persönlich das auch bei SEO.
Wer sich ständig mit dem Auswerten von Ergebnissen beschäftigt, hat am Ende wenig Zeit, um sich um die Inhalte seiner Webseiten zu kümmern.
Natürlich muss man kontrollieren, um den Erfolg einer Seite entweder zu erhalten oder zu verbessern, das Hauptaugenmerk sollte aber auf Logik und Vernunft basieren. Google zeigt mit den Webmaster Richtlinien doch auf, wie man am besten indexiert wird. Achtet man darauf, dann klappt das auch. Auch dann, wenn man nicht alle Kriterien erfüllen kann, wie z. B. ein hohes Domainalter oder eine Authority, Kriterien die schlichtweg nicht vorhanden sind bei neuen Projekten und Domains.
Erfüllt man hingegen die wichtigsten Bestandteile, können diese Nachteile ausgeglichen oder zumindest abgefangen werden.

Ist SEO eine Wissenschaft für sich?

Die Grundzüge einer Onpage Optimierung sind sicherlich keine Wissenschaft für sich, sondern an einigen Punkten festzumachen, über die man allerdings detaillierte Kenntnisse haben sollte. Es finden sich zahlreiche Quellen im Internet, die man dazu heranziehen kann.
Was ebenfalls nicht schaden kann, eine Webseite nach der Fertigstellung auf die Berücksichtigung von SEO zu testen. Auch hierzu finden sich Möglichkeiten im Netz.
Es hört sich also alles viel schwieriger an, als es in der Tat ist. Hat man erst einmal seine eigenen Erfahrungen gesammelt, sieht man schnell, was zu berücksichtigen ist.

Wer sich nicht mit SEO beschäftigen möchte, sollte sich aber in jedem Fall an einen Dienstleister wenden. Aufgrund der Anzahl Webseiten, ist es ohne SEO so gut wie unmöglich eine gute Positionierung zu erreichen. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass man nur mit Recherchen zu den richtigen Keywords ein nutzbringendes Ergebnis erreicht.

Onpage Optimierung mit CyberBase CMS

CyberBase CMS ist von Haus aus so ausgelegt, dass die Kriterien zur Onpage Optimierung berücksichtigt werden.
Eingabefelder bei Menüpunkten oder auch Artikeln, die in einem Blog veröffentlicht werden, können mit Angaben zur Onpage Optimierung gesetzt werden. Füllt man die Formulare entsprechend aus, greift der Automatismus von CyberBase CMS und ergänzt die Angaben beim Abruf der Webseite.
Auch wenn man die Angaben einmal vergessen sollte, bleiben die Meta-Tags nicht leer, es werden die generell hinterlegten Angaben herangezogen. Selbst wenn dann z. B. doppelte Title-Tags vorhanden sind, das Ergebnis ist allemal besser als ein leerer Title-Tag.
CyberBase CMS hat eine Reihe Mechanismen, die einem den Umgang mit SEO nicht nur erleichtern, sondern die SEO ganz bewusst zu einem Bestandteil des Systems machen.

Sollten Sie sich für SEO interessieren, unsere SEO-Coachings helfen Ihnen dabei.
Einer unserer erfahrenen Spezialisten erläutert Ihnen die Zusammenhänge und die Dinge, auf die Sie unbedingt achten müssen, um ein vorteilhaftes Ranking erreichen zu können.
Mehr Informationen finden Sie hier.

Update 30.10.2013

Onpage Suchmaschinenoptimierung mit CyberBase CMS

Schritt für Schritt zu einer erfolgreichen Website, die in den Suchmaschinen gut auffindbar ist, stellt für CyberBase CMS kein allzu großes Problem dar. Sehen Sie hier, wie man mit CyberBase CMS eine Website für Suchmaschinen optimal zur Verfügung stellt.

Schritt für Schritt Anleitung zur Onpage-Optimierung

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