Was ist ein Blog und was kann ein Blog?

Was ist ein Blog und was kann ein Blog?

In erster Linie war ein Blog ein Online-Tagebuch, man könnte aber auch kategorisierte Artikelseite dazu sagen.

Blogs sind allgemein beliebt und werden dementsprechend häufig für die Homepage-Erstellung genutzt.
Die meisten Hosting-Unternehmen bieten eine Installationsroutine für z. B. Wordpress an. Wordpress stellt zugleich auch die bekannteste und am weitesten verbreitete Blog-Software dar.
Mit nur wenigen Klicks sind alle Einstellungen erledigt und man kann den ersten Blogbeitrag schreiben.

Was macht eine Blog-Software?

Grob zusammengefasst stellt ein Blog den Auszug einzelner Artikel auf einer Seite dar, über die man jeweils mit einem Link "...weiterlesen" zum gesamten Artikel geführt wird. Die Artikel sind in der Regel nach Datum sortiert und der neueste Blogbeitrag steht als Erster in der Auflistung.
Eine weitere Standardfunktion eines Blogs ist die Verknüpfung der Artikel über sogenannte Kategorien.
Blogbeiträge können einer Kategorie zugewiesen werden, die wiederum verschlagwortet (Tagging) werden kann.
Hinzu kommt noch eine Archivfunktion, die bestehende Beiträge nach Monat und Jahr sortiert vorhält.
Zusätzlich können sich Blogs über die Blogroll vernetzen, über Kommentare steht Trackback oder Pingback zur Verfügung und man kann die Artikel via RSS ausliefern.

Was ist ein Blog? - Aus dem Englischen übersetzt von Jörg Weisner
Was ist ein Blog? - Übersetzt aus dem Englischen von Jörg Weisner

Wann und wie werden Blogs genutzt?

Die eigentliche Bestimmung eines Blogs, nämlich als Tagebuch zu fungieren, ist längst überholt.
Heute werden Blogs sehr häufig für dedizierte Themen herangezogen, über die umfangreich berichtet wird. Das Bloggen stellt deshalb eine Form der Nachrichtenverteilung dar.
Die Blogosphäre ist kreativ, es gibt zahlreiche Blogger, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten und die es zu Ansehen gebracht haben.
Die Blog-Software Wordpress ist heute millionenfach installiert. Allein die hohe Verbreitung zeigt auf, dass Bloggen keine Freizeitbeschäftigung mehr ist. Die Bloggerszene ist eine große Gemeinschaft geworden, zusammengefasst könnte man sogar von einem sozialen Netzwerk sprechen.

Was kann man aus einem Blog machen?

Ein Blog kann heute sehr viel, vorausgesetzt man nutzt Zusatzprogramme, die in großer Anzahl angeboten werden.
Für die bekannteste Blog-Software, um bei dem Beispiel Wordpress zu bleiben, gibt es zahllose Plugins, mit denen man aus einem Blog z. B. ein Forum/Board oder auch ein CMS machen kann.
Es gibt also weitreichende Möglichkeiten, einen Blog auch einem anderen Zweck zuzuführen.

Warum können Elefanten nicht fliegen?

Warum braucht man dann etwas anderes als einen Blog?

Nun, ich will dazu mal eine Gegenfrage stellen: "Warum können Elefanten nicht fliegen?"
Wer sagt denn, dass Elefanten nicht fliegen können? Nur weil man selbst noch keinen Elefanten hat fliegen sehen, ist die Wahrscheinlichkeit zwar gering, aber ist es deshalb ausgeschlossen?
Nein, das ist es nicht. Packen wir den Elefanten in ein Flugzeug, dann kann er fliegen, aber es ist nicht seine Bestimmung, jemals selbst fliegen zu können. Genauso verhält es sich im Allgemeinen mit zweckgebundenen Dingen.
Eine Software, die für einen speziellen Verwendungszweck programmiert wurde, funktioniert auch am besten bei dieser ganz speziellen Verwendung. Das sagt uns nicht nur die Logik, sondern auch die Erfahrung. Es ist also im Ergebnis nicht zweckmäßig, eine Software, die einer definierten Bestimmung zugeführt ist, mit Erweiterungen für einen anderen Zweck einzusetzen.
In den meisten Fällen funktioniert es zwar, aber mit Einschränkungen.
Eine Konzeption einer neuen Webseite berücksichtigt auch künftige Bedarfsanforderungen und plant diese von Haus aus mit ein.
Dadurch werden zwei Dinge erreicht: Zum einen hat man die notwendige Flexibilität, zum anderen kann man sicher sein, auch kommende Anforderungen problemlos integrieren zu können und muss insofern später keine zusätzlichen Investitionen tätigen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Blog und einem CMS?

In einem Satz: "Eine Blogfunktion ist Bestandteil eines Content Management Systems, ein CMS ist aber kein Bestandteil eines Blogs."
Es ist deshalb umgekehrt zum vorhergenannten Beispiel. Ein CMS kann ohne Probleme auf einen Blog reduziert werden. Es ist also eine Nichtnutzung von bereits gegebenen Funktionen der Fall. Im Gegensatz zu einer Blog-Software, bei der CMS Funktionen erst hinzugefügt werden müssen.
Ich möchte hier dennoch ganz klar zum Ausdruck bringen: Wordpress als Blog-Software ist toll, wenn man einige Dinge beachtet. Aber zu beachten gibt es mit jeder Online-Software etwas.

Wann setze ich was ein?

Wer ausschließlich Beiträge schreiben und zusätzlich vielleicht noch einige Artikel zum Download anbieten möchte, für den ist eine Blog-Software passend.
Wer hingegen einen Firmenauftritt plant oder einen Kunden von sich ins Internet bringen möchte, sollte auf die Nutzung eines CMS zurückgreifen.
Eine Blog-Software ist nach meiner Auffassung hierzu völlig ungeeignet.

Dazu gibt es eine angemessene Argumentation:

- Ein Fundament sollte von Anfang an richtig ausgelegt sein
- Wer das Internet kennt, der erkennt auch die Zweckentfremdung eines Blogs
- Nachträgliche Erweiterungen erhöhen die Ladezeiten von Webseiten
- Erweiterungen passen nicht unbedingt zueinander
- Plugins gefährden die Sicherheit

Ein Fundament sollte von Anfang an richtig ausgelegt sein:
Jedes Projekt sollte konzipiert werden. Dabei ist eine auf Mittelfristigkeit ausgerichtete Planung anzusetzen, bei der auch künftige Bedarfsstellungen zu berücksichtigen sind. Alles was man am Anfang eingeplant hat, kostet später kein zusätzliches Geld. Alleine der Wirtschaftlichkeit halber rechnet sich ein vernünftiges Konzept immer.
Wer das Internet kennt, der erkennt auch die Zweckentfremdung eines Blogs:
Ich sage das Folgende völlig wertfrei, wer Hausfrauen zu seiner Klientel zählt, für den ist dieser Ansatz kaum zu berücksichtigen.  Ist auf der Internetseite allerdings eine Firmenpräsentation oder wird ein gewerblicher Zweck verfolgt, wird man sich dieser Frage aussetzen müssen.
Die erste Frage die einem begegnen wird: "Hat die Firma kein Geld, wenn die einen Blog einsetzen?"
Für eine Online-Repräsentanz eines Unternehmens ist eine Blog-Software kontraproduktiv und von daher ungeeignet. Ein in einem CMS integrierter Blog ist allerdings sehr vorteilhaft.
Nachträgliche Erweiterungen erhöhen die Ladezeiten von Webseiten:
Es gibt viele intelligente und zweckmäßige Erweiterungen für einen Blog, die nachträglich installiert werden können. Der Leistungsumfang kann damit erhöht werden. Das ist sehr vorteilhaft. Der Nachteil ist, mit jeder installierten Erweiterung wird die Ladezeit der Internetseite höher. Es dauert damit länger, bis die Seite komplett angezeigt wird.
Das birgt zwei versteckte Konsequenzen:

1. Google berücksichtigt die Ladezeiten von Webseiten.
2. Die Absprungrate steigt, weil Besucher nicht lange zuwarten wollen.

Das Problem der Ladezeiten lässt sich auch nicht beheben, da z. B. Wordpress den Code eines jeden installierten Plugins mitschleppt, egal ob das Plugin an der Stelle benötigt wird oder nicht.
Erweiterungen passen nicht unbedingt zueinander:
Da es sich bei Wordpress um eine "Open Source Software" handelt, gibt es weltweit Programmierer, die Erweiterungen dafür erstellen. Ein Vorteil, ganz sicher, was die Anzahl der verfügbaren Erweiterungen anbelangt. Zur Folge hat das allerdings, dass verschiedene Plugins nicht miteinander arbeiten, geschweige denn, miteinander kommunizieren können.
Bemerkenswert ist auch: Es fallen nur 19,88% der auftretenden Bugs bei Wordpress auf die Software selbst zurück. Der überwiegende Teil, nämlich 80,12% auf Plugins und Themes.
Plugins gefährden die Sicherheit:
Gerade im Geschäftsleben müssen aufgrund rechtlicher Verantwortlichkeiten Geschäftsprozesse abgesichert werden.
Open Source Software hat zwar den Vorteil, dass viele Programmierer etwas ergänzen können, den Nachteil aber, der Code ist öffentlich verfügbar und kann dementsprechend eingesehen werden. Für Hacker ein Eldorado im Auffinden von Angriffspunkten. Nicht zuletzt sind Open Source Projekte deshalb immer wieder bevorzugtes Angriffsziel.

Was ist das Resümee?

Internetauftritte, die sich abseits der Bloggerszene bewegen, also Firmenpräsenzen und Webseiten mit einem gewerblichen Interesse, sollten auf den Einsatz von Blog-Software verzichten und eine Content Management Software einsetzen.
Gerade im gewerblichen Bereich, in dem eine Internetseite oftmals den Erstkontakt mit einem Unternehmen darstellt, sollte der richtige Eindruck vermittelt werden: Professionalität!
Kleinigkeiten waren immer der Ursprung großer Dinge, deshalb sollte man diesem Umstand den gebührenden Respekt zuteilwerden lassen und nicht an der falschen Stelle sparen.
Zumal eine Rechnung mit einer kostenlosen Blog-Software nicht unbedingt günstiger sein muss. Ein Blog muss ebenfalls auf einem Server gehostet werden und verursacht in dem Punkt die gleichen Kosten wie ein CMS.
Hinzu kommen Kosten, die auf Fremdleistungen beruhen, wie z. B: eMail-Marketing, die zusätzlich zu rechnen sind.
Insgesamt ist eine Bloglösung deshalb manchmal sogar teurer als der Einsatz eines geschlossenen Content Management Systems.

Zum Schluss ein Hinweis

Dieser gerade von Ihnen gelesene Artikel ist im Übrigen mit dem CyberBase CMS - Multi-Blog Modul erstellt worden.
Wie man an den Bildern sieht, kann jeder Blog, egal wie viele man unter einer Domain einrichtet, ein anderes Design erhalten.
Das macht z. B. Sinn, wenn man (so wie in den Beispielen zu sehen) einmal den Autor eines Artikels mitanzeigen möchte, diese Anzeige aber bei einem anderen Blog nicht benötigt.

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Wie einen Blog erstellen?

Das nachfolgende Video zeigt auf, wie man einen Blog erstellen kann.
Mit CyberBase CMS ist ein Blog in wenigen Sekunden eingerichtet und kann sofort genutzt werden.
Es sind keinerlei Einstellungen zu machen. Einen Blog einrichten und loslegen.
Schritt für Schritt Anleitung zur Erstellung eines Blogs.

So geht's...

Was ist ein Blog? - Einen Blog erstellen mit CyberBase CMS
Was ist ein Blog? - Einen Blog erstellen. So geht es...

Multi-Blog Software

CyberBase CMS bietet umfangreiche Möglichkeiten zum Einsatz eines Blogs bis hin zu Multi-Blogs.
Selbstverständlich sind alle Funktionen, die eine Blog-Software benötigt, auch im CyberBase CMS Multi-Blog Modul integriert.
Pingback, Gravatar Bildanzeigen, Kommentare (100% SPAMfree), RSS-Feeds usw. sind mit dem Multi-Blog Modul einsatzfähig. Weitere Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link.

CyberBase - Multi-Blog Modul

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